Buttes

Die Geschichte des Dorfes Buttes

Vue sur le Collège de Buttes

Eine alte Überlieferung anerkennt, dass auf dem Mont-de-Buttes ein Schloss existierte. Es trug den Namen seines Gründers, Girard de Roussillon, der es im Jahre 871 bauen liess. Dieses Schloss wurde angeklagt mit den Schlössern von Rochefort und Châtelard bei Bevaix zu der Vereinigung der Raubritter-Schlösser zu gehören, welche die Reisenden ausplünderten. Graf Conrad von Neuenburg ordnete 1412 seine Zerstörung an.

Die erste beglaubigte Urkunde die Buttes anbelangt, stammt aus dem Jahre 1342. Dieses Dokument eines Grundstückverkaufs bezieht sich auf eine Mühle. Es gab also schon zu diesem Zeitpunkt eine stabile Bevölkerung am Ort, wo sich heute das Dorf Buttes befindet.

Vue sur le village de Buttes

Wenn man die Entstehung der Gemeinde Buttes datieren müsste, würde man den Monat Januar 1522 erwähnen. Zwischen 1512 und 1529 besetzten die Schweizer-Kantone die Grafschaft von Neuenburg. Ihr Vertreter, Landvogt Jean-Oswald Toss, gewährte den "manants und Bewohnern von Buttes" die Nutzungsrechte der Wälder und Weiden. Das zu jener Zeit vereinbarte Gebiet entspricht ungefähr dem Gebiet von heute. Die Leute welche die Gemeinschaft vor dem Landvogt vertraten, waren die Vorfahren der meisten heutigen Bürger von Buttes. Man traf hier die Leuba, Lebet, Juvet, Grandjean, Thiébaud und Reuge.

Blason de Buttes

Das Wappen der Gemeinde Buttes wurde am 21. Dezember 1890 gewählt. Es übernimmt das Wappen eines gewissen Guyot von Buttes, der im 14. Jahrhundert gelebt hatte.

Das Wappen von Buttes stellt bezeichnender Weise drei „buttes“ (Anhöhen oder Schiessstände) dar, aber man ist nicht sicher, dass es sich dabei um die Etymologie des Namens der Gemeinde handelt. Von Fleurier herkommend, wenn man gegen Westen schaut, sieht man die drei Anhöhen. Sie sind im Wappen auf rotem Grund (Sonnenuntergang) dargestellt                                                              und werden vom Fluss Buttes durchquert.

In Rot drei einander vorgelagerte, versetzte, oben abgerundete, grüne Berge, über dem Schildfuss belegt mit einem silbernen Wellenbalken.